Blacky, der seinem Besitzer nichts bedeutet hat, war völlig verwahrlost

Wir wußten, dass die Tiere am Stadtrand von Burgos, in offenen Feldern oder Industrieparks .. an überfüllten oder schwer zugänglichen Orten ausgesetzt werden, aber diese Art des Loswerdens verändert sich jeden Tag.
Leider denken auch heute noch viele Tierhaltern, dass die Versorgung eines Tieres einzig und allein die Fütterung ist. Sie vergessen, dass ein Tier auch tierärztliche Versorgung, Bewegung, Zuneigung, Interesse und Engagement benötigt.
Blacky ist ein Beispiel von vielen Fällen.
Ein belgischer Schäferhund, eineinhalb Jahre alt. Sein "Besitzer" glänzte, ohne auch nur an die Pflege oder Versorgung zu denken, ständig mit Abwesenheit. Das Tier war im egal.
Unter welchen Bedingungen Blacky hausen mußte, können wir nur erahnen. Nein, wir können es uns fast vorstellen, dass Hygiene und Sauberkeit wohl unbekannte Worte waren. 70 % seines Körpers waren mit Krätze bedeckt.
Eine weitere Einstellung von vielen Tierhaltern in Spanien ist heute leider auch, bei Krankheit oder generellen Gesundheitsprobleme, dass Tier abzugeben,auszusetzen oder schlimmstenfalls anderweitig zu entsorgen.
Im 21. Jahrhundert eine Infektion der Haut, ein Schorf ... heilbar mit einfachen Behandlungen.
Für Blacky`s "Besitzer" war es einfacher, das Tier zu opfern, als die Behandlung für Krätze durchzuführen und zu bezahlen. Wir reden davon, ein Tier zu opfern, anstatt eine Behandlung durchzuführen, die bei Krätze 100 % erfolgreich ist.
Glücklicherweise ist Blacky nun in unserem Kooperationstierheim in Burgos, wo es nicht an Zuneigung, Hingabe und tierärztliche Versorgung fehlt.
Es ist schwer mit anzusehen, wie hart der Überlebenskampf von ausgesetzten Tieren ist, aber noch schwerer zu ertragen ist, zu sehen, dass diese Tierhalter nicht zur Rechenschaft gezogen werden.

Blacky nach 14 Tagen Behandlung
Blacky wird in Kürze Österreicher werden !!!